Helmut Lethen

geboren 1939, lehrte von 1977 bis 1996 an der Universität Utrecht, anschließend übernahm er den Lehrstuhl für Neueste Deutsche Literatur in Rostock. Von 2007 bis 2016 leitete er das Internationale Forschungs- zentrum Kulturwissenschaften in Wien. Sein Buch „Ver- haltenslehren der Kälte“ (1994) gilt als Standardwerk, „Der Schatten des Fotografen“ (2014) wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Zuletzt erschien die vielbeachtete Autobiographie „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug“ (2020).

Veranstaltungen

    / Eintritt frei / Bibliotheca Albertina (Vortragssaal) / Lesung und Gespräch

    „Über die Faszination des Bösen“

    Helmut Lethen zählt zu den Mitbegründern der Kulturwissenschaft in Deutschland. Werke wie die „Verhaltenslehren der Kälte“ – gerade mit einem langen Nachwort neu aufgelegt – haben eine ganze Intellektuellengeneration geprägt und erhalten in Zeiten, wo der Habitus der Kälte wieder zur Ressource …

    Moderation: Jörg Magenau
    Mitwirkende: Helmut Lethen