1966 in Karl-Marx-Stadt geboren, studierte Politische Ökonomie in Leipzig, Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, wo er später auch als Gastprofessor lehrte. Von 2007 bis 2010 war er Herausgeber der Literaturzeitschrift „Edit“. Er schreibt Prosa, Lyrik und Essays. Für „Krüppelpassion“ (Gans, 2023) wurde er mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet. 2026 erhielt er den Klopstock-Preis für sein Lebenswerk. Jan Kuhlbrodt lebt in Leipzig.
Leben und Sterben sind eins, finden Mely Kiyak und Jan Kuhlbrodt, wie Weinen und Lachen, Trinken und Pinkeln. Gemeinsam wollen die Absolventen des Deutschen Literaturinstituts Leipzig mit Geschichten und Gedichten zeigen, warum das Schreiben über den Tod unvermeidlich ist – aber auch tröstlich und …