Nhã Thuyên

wurde in Viêt Nam geboren und arbeitet als Schriftstellerin und Redakteurin in Hà Nôi. Zuletzt erschien „un\ \martyred: [self-]vanishing presences in Vietnamese poetry“ (Roofbook, USA, 2019), und „moon fevers“ (Tilted Axis Press, UK, 2019). Ihre Praxis besteht vor allem im Schreiben zwischen den Sprachen, im Experimentieren mit Übersetzungen und im poetischen Austausch. Sie hat mit Wänden gesprochen und führt unsinnige Selbstgespräche, wenn sie keine anderen Notfälle des Lebens zu bewältigen hat. Ihr nächster Gedichtband „vi nuóc“ („Taste of water“) wartet darauf, den Mond zu sehen. Sie ist aktuell Fellow des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Veranstaltungen

    / 7/5 € / Galerie für Zeitgenössische Kunst | Auditorium

    Labyrinth/Archiv: Material/Quellen

    30 Jahre Edit ist ein Anlass, sich umzudrehen und zu sichten, was die Zeitschrift archiviert hat. Es ist auch eine Gelegenheit, um nach vorn zu schauen und sich zu fragen, wie die Archive der Zukunft aussehen können. Dafür muss zunächst das Archiv als Begriff hinterfragt werden. Die Edit-Redaktion …

    Moderation: Uljana Wolf, Jonë Zhitia
    Mitwirkende: Jan Kuhlbrodt, Miryam Schellbach, Mari Molle, Linn Penelope Rieger, Mathias Zeiske, Jay Bernard, Don Mee Choi, Nhã Thuyên, hn. lyonga, Kinga Tóth