Lutz Seiler

geboren 1963, wuchs in Ostthüringen auf. Nach einer Baufacharbeiterlehre und dem Grundwehrdienst in der NVA studierte er bis Anfang 1990 Geschichte und Germanistik an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale). Seit 1997 leitet er das literarische Programm im Peter-Huchel-Haus bei Potsdam. Von 1993 bis 1998 war Seiler Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „moosbrand“. Er schrieb zunächst vor allem Gedichte und Essays, später auch Erzählungen und Romane. Für die Erzählung „Turksib“ wurde Seiler 2007 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für sein Romandebüt „Kruso“ erhielt er 2014 den Deutschen Buchpreis. Sein zweiter Roman „Stern 111“ wurde 2020 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2023 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Lutz Seiler lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau in Wilhelmshorst und Stockholm.

Veranstaltungen

    / 15/13 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse 17/15 € / Alte Post Lindenau

    Lyrikhotel Zwei

    Das wird ein besonderer Abend, versprochen. Die beiden Bewohner des temporären Lyrikhotels haben sich 1986 beim Poetenseminar der FDJ in Schwerin bei Hannes Würtz kennengelernt, seitdem sind sie Freunde. Sie wohnten in der Berliner Rykestraße nebeneinander, als es im Prenzlauer Berg noch nach …

    Mitwirkende: Jörg Schieke, Lutz Seiler