1993 als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-êzîdischen Vaters in München geboren, schreibt Lyrik, Prosa, Essays und journalistisch – u. a. über den Genozid an den Ezîden, über Flucht, Trauma und Diskriminierung. Auf den Roman „Die Sommer“ (Hanser, 2020) und den Lyrikband „die verbrechen“ (Hanser, 2021) folgte „Vierundsiebzig“ (Rowohlt, 2024), ausgezeichnet u. a. mit dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Erich-Loest-Preis. Zuletzt erschien die Reportage „Rückkehr nach Syrien“ (Rowohlt, 2025). Ronya Othmann lebt in Leipzig.