Ronya Othmann

1993 als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-êzîdischen Vaters in München geboren, schreibt Lyrik, Prosa, Essays und journalistisch – u. a. über den Genozid an den Ezîden, über Flucht, Trauma und Diskriminierung. Auf den Roman „Die Sommer“ (Hanser, 2020) und den Lyrikband „die verbrechen“ (Hanser, 2021) folgte „Vierundsiebzig“ (Rowohlt, 2024), ausgezeichnet u. a. mit dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Erich-Loest-Preis. Zuletzt erschien die Reportage „Rückkehr nach Syrien“ (Rowohlt, 2025). Ronya Othmann lebt in Leipzig.

Veranstaltungen

    / Eintritt frei / Galerie für Zeitgenössische Kunst

    Heidi Specker „DamenzimmerHerrenschnitt“ – Buchvorstellung

    Aenne Biermann war eine der eigenwilligsten Fotografinnen des Neuen Sehens – und ist heute vor allem eine Leerstelle: Die jüdische Autodidaktin starb 1933 mit nur 34 Jahren, ein Großteil ihres Nachlasses wurde von den Nationalsozialisten geraubt oder gilt als verschollen. Über mehrere Jahre hat …

    Mitwirkende: Heidi Specker, Ronya Othmann