ist Dichterin, Essayistin und Romanautorin und hat in Wien, Berlin und Tel Aviv-Jaffa gelebt. Ihr Debütroman „Astronauten“ erschien 2015 bei C. H. Beck, 2019 folgte das Lyrikdebüt „Protokolle der Gegenwart“ (Verlagshaus Berlin), 2020 der zweite Roman „Zorn und Stille“ (Hoffmann und Campe). Zuletzt erschienen der Essay „FLÜSTERN“ (2022) und das lyrische Dialogprojekt „DAS DAZWISCHEN / The In-between“ (2024). Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Caroline-Schlegel-Preis für Essayistik. Im Frühjahr 2027 erscheint ihr neuer Roman „Niemand weiß, dass wir hier sind“ bei JUNG UND JUNG.
Es gibt Sätze, die in Familien über Jahrzehnte nicht ausgesprochen werden, und es gibt solche, die ein ganzes Land zu vermeiden versucht. Meral Şimşek und Sandra Gugić schreiben gegen dieses Schweigen an – aus sehr unterschiedlichen Positionen. Şimşek, kurdische Lyrikerin und Erzählerin, wurde in …