1982 in der Altmark geboren und aufgewachsen, lebt als freier Autor und Fotograf in Leipzig. Nach einer Lehre als Informatiker in Hamburg und einem längeren Aufenthalt in Australien studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt verschiedene Stipendien und Preise, veröffentlichte in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften. Nach „Rodung“ (2013) und „Ferner“ (2017, beide Edition Azur) erschien 2026 sein dritter Lyrikband „Geisternetze“.
An diesem Abend treffen zwei Dichter aufeinander, die nicht durch Effekte überwältigen wollen, sondern auf Genauigkeit, die Kraft der präzisen Beobachtung, setzen. Sascha Kokots aktueller Band „Geisternetze“ (2026) verwebt die vergeblichen und glückenden Versuche, ein neues Leben entstehen zu …